Jeder hat wahrscheinlich schon einmal den Begriff in seinem Bekannten und Freundeskreis gehört oft wird mit diesem Wort nichts Gutes verbunden. Die Rede ist von einem Motorschaden an einem Auto.Motorschaden

Doch ab wann spricht man überhaupt einen defekten Motor und was kann man in man tun, wenn man selbst mal in so einer bescheidenen Situation steckt? Das Auto direkt auf den Schrottplatz fahren oder doch teuer reparieren lassen?

Im heutigen Artikel gehen wir allen offenen Fragen auf den Grund!

 

Ab wann spricht man von einem Motorschaden?

Im Regelfall spricht man von einem defekten Motor sobald wichtige und fundamentale Bauteile am Antriebsaggregat am Auto beschädigt sind und nicht mehr ihre Aufgabe erfüllen können: Nämlich das Auto antreiben.

Hier sind einige Beispiele:

  • Gerissene Steuerkette
  • Gerissener Zahnriemen
  • Zylinderschaden
  • Riss im Motorblock
  • Verbogene Ein und Auslassventile
  • Gebrochene Nockenwelle oder Kurbelwelle

Falls eins dieser Szenearios auf ihren Gebrauchtwagen zutreffen, übertrifft in den meisten Fällen die Reparatur den Restwert des Autos. Genau dann spricht man von einem kapitalen Totalschaden. Eine gute Anlaufstation um den Restwert eines Autos mit defekten Motor zu schätzen wäre Meingebrauchtwagenprofi.de.

 

Welche Optionen bleiben bei einem defekten Motor? Verkaufen oder Reparieren?

Ein kaputter Motor ist sehr ärgerlich und wirft bei den Betroffenen oft große Verzweiflung auf. Es bleiben am Ende lediglich zwei Optionen. Entweder verkaufen Sie das Auto oder lassen den defekt teuer und zeitintensiv reparieren.

Eine Faustregel besagt: Alle Autos unter 250.000km, jünger als 3 Jahre sind, lohnen sich wieder Instand zu setzen. Jedoch alle PKWs und LKWs unter dieser Grenze sollten entweder auf schnellstmöglich an einen Gebrauchtwagenhändler oder einen Autoverwerter verkauft werden. Das selbe gilt auch bei einem Getriebeschaden.

Außerdem können Sie den Restwert ihres Autos mit Motorschaden bei einem Profi vor dem Verkauf schätzen lassen. Nur so können Sie sicherstellen den bestmöglichen Preis für ihren kaputten PKW ausgezahlt zu bekommen.

So gehen sie am besten vor:

 

  1. Diagnose in Fachwerkstatt stellen lassen

Sobald Sie merken, dass etwas mit ihrem Motor oder Getriebe nicht stimmt, sollten Sie eine Fachwerkstatt für ihr Auto aufsuchen. Bei größeren Schäden, kann so eine Diagnose bis zu 7 Tagen dauern, deswegen planen Sie bis zu einer Woche ohne Auto ein.

 

  1. Erhalt der Diagnose

Nach Erhalt der Diagnose bleiben Ihnen zwei Optionen. Den Mängel beheben lassen und das Auto weiterfahren oder das Fahrzeug direkt weiterverwerten lassen.

Lassen Sie sich am besten den Bericht der Diagnose schriftlich geben so können Sie sich im Zweifelsfall noch eine zweite Meinung bzw. einen zweiten Kostenvoranschlag bei einer anderen Werkstatt einholen und müssen nicht das Fahrzeug von Werkstatt zu Werkstatt schleppen lassen.

Achten Sie auf unsere Faustregel, falls Sie mit dem Gedanken spielen den Defekt beheben zu lassen.

  1. Verwertung des Autos mit Motor oder Getriebeschaden

Nachdem Sie einen schriftlichen Schadenbericht vor sich haben, können Sie sich verschiedene Angebote einholen. Beschreiben Sie dem Autoaufkäufer die den Schaden so detailliert wie nur möglich. (Im besten Fall, lassen Sie ihm den Schadenbericht zu kommen.)

Holen Sie sich am besten 3-5 unterschiedliche Angebote für das kaputte Auto ein, so können sie den höchsten Preis heraussortieren.